Wie man ein Guru wird

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Eine – nicht ganz – ernst gemeinte Anleitung, wie man sein Business als Guru aufbaut. Quasi eine paradoxe Intervention für esoterisch Gefährdete.

Es könnte sein, dass Du den Vortrag von „diesem faszinierenden XY“ gehört hast oder durch das geniale Buch von Sowieso endlich erkennst: „Dein Leben war bisher völlig daneben. Kinder, Urlaub, Beziehung, Wohnung, Arbeit. Das sind doch keine wahren Werte!“ Worauf es ankommt? Liebe, Harmonie, Selbstvertrauen. Das Leben steht Dir offen. So stand es in dem Buch, so meinte auch der „spirituelle Lehrer“ in seinem Vortrag. Treffend, begeisternd. Bloss ein wenig Mut sei erforderlich, um alles radikal zu verändern. Recht hat er. Genau so ist es. Neugierig beschliesst Du, einmal bei so einer Selbsterfahrungsgruppe mitzumachen, für die der Typ natürlich keine Werbung macht, aber glücklicherweise an alle Zuhörer Prospekte verteilen lässt. Da steht es wieder: „alles ist möglich – Du musst es nur wollen!“

Wenn Du einmal probeweise an einer solchen Gruppe teilnimmst, wirst Du sehen, dass es Dir gefällt. Nette Leute, Du fühlst Dich wohl, alles ist interessant und ganz anders als normalerweise. Der Gruppenleiter hat eine Menge auf dem Kasten. Nicht so wie die Typen in Deiner Firma, die dort das Sagen haben oder Deine stinklangweiligen, grossmäuligen Bekannten. Irgendwie völlig anders. Toll, wie der die Dinge durchschaut und das auch noch auf so klare Weise ausdrücken kann. Ob du das wohl auch lernen kannst? Du fragst Dich …

… wie man ein Guru werden kann?

  • Du musst wissen, welche Erwartungen und Hoffnungen die Leute an eine andere Person haben, damit sie Guru sein kann.
  • Du musst dich diesen Erwartungen entsprechend verhalten. Die Erwartungen der Leute müssen sich mit Deinem Auftreten decken.
  • Du musst Gruppen veranstalten, Vorträge halten, Bücher schreiben oder sonst irgend etwas tun, damit die Leute zu Dir kommen. Dieser Punkt ist ganz wichtig, woher nimmst Du sonst Deine Anhänger?

Ohne Anhänger kein Guru.

Erwartungen an einen Guru

Ein Guru ist eine herausragende Persönlichkeit und kann nicht mit den üblichen Massstäben gemessen werden. Man könnte sogar sagen, die üblichen Massstäbe dürfen nicht zu ihm passen, weil er sonst kein Guru wäre, sondern ein Mensch wie Du und ich.

  • Er kennt Deine Gedanken und Gefühle besser als Du selbst. Er weiss, was Du wirklich sagen oder tun wolltest, wenn Du etwas sagst oder tust.
  • Er hat eine starke persönliche Ausstrahlung. In seiner Nähe wirst Du unsicher in Deinem Verhalten und in Deinen Worten.
  • Du kannst zu ihm kommen, in der berechtigten Hoffnung, durch ihn oder die Teilnahme an seinen Gruppen, persönliche Probleme lösen zu können.

Verständlich, wenn Du nach einiger Zeit der Gefolgschaft den Wunsch hast, nun selbst ein Guru zu werden. Hier einige Tipps für das richtige Verhalten und Auftreten als Guru:

  • Du schaust den Leuten lange und direkt in die Augen. Das sind sie nicht gewöhnt. Es irritiert sie und verschafft Dir eine klare Vormachstellung.
  • Du gehst sparsam mit Äusserungen um und sagst nur wenig zu dem, was sie von sich geben, schaust sie am besten (siehe Pkt. 1) gleichbleibend freundlich an, aber ohne Reaktionen und Stellungnahmen auf ihre Äusserungen. Im Zweifelsfall darf es ruhig ein bisschen unpersönlich wirken – das irritiert die Leute nachhaltig.

Sie wissen dann nicht woran sie mit Dir sind (was ja Zweck der Übung ist) und versuchen das, was sie gesagt haben, genauer zu erklären, weil sie Dich auf ihre Seite ziehen wollen oder Deine Zustimmung suchen. Sie reden und reden und da Du ihnen kein Zeichen gibst, was Du für richtig oder falsch hältst, reden sie auch manchen Unsinn. Ihre Unsicherheit verstärkt sich – diesmal berechtigter Weise – und so versuchen sie mit weiteren Erklärungen die Sache richtig zu stellen, wobei sie immer mehr Unsinn reden … und so weiter. Ein einfaches, aber äusserst wirksames und bewährtes Rezept.

  • Wenn Du eine Stellungnahme abgibst oder eine Frage der Leute beantwortest, musst du so tun als wüsstest du – im Gegensatz zu der betreffenden Person – was sie in Wirklichkeit für ein Problem hat. Damit das Ganze auch überzeugend klingt, benützt du tiefenpsychologische oder esotherische Theorie als Erklärungshintergrund. In diesem Bereich gibt es ja so viele. Du kannst eine oder auch mehrere auswählen, nur von religiösen Theorien würde ich abraten. Die sind allgemein zu gut bekannt und ausserdem zur Zeit nicht modern.

Alles was Du brauchst, ist die Teilnahme an ein, zwei Kursen, die passenden Fachbücher dazu und schon bist Du anerkannter Fachmann auf einem wissenschaftlich/esoterischen Spezialgebiet. Auf jeden Fall reicht es aus, um Leute zu beeindrucken, die ohnehin beeindruckt werden wollen.

Und jetzt ein echter Geheimtipp

Das oberste Ziel eines angehenden Gurus muss immer sein, die Leute zu verwirren. Alles was er sagt (vor allem, was er schweigend sagt) oder tut, ist nicht so wichtig. Hauptsache es passt zu den Erwartungen der Leute, die annehmen, sowieso nicht verstehen zu können, was der Guru sagt. Solche Erwartungen solltest Du unbedingt erfüllen. Sag – wenn möglich – immer das Gegenteil von dem, was Du meinst oder machst.

Zum besseren Verständnis hier einige typische

Beispiele

Es ist wichtig, den anderen so zu akzeptieren, wie er ist.

Ein Satz, der runter geht wie warmer Honig. Den kannst Du in jeder Gruppe einsetzen.

Bei Personen, die das nicht kapieren, solltest du mit Nachdruck darauf hinweisen, schliesslich bist Du als Guru dafür verantwortlich, dass die Leute für ihr Geld wenigstens ein paar Merksätze mit nach Hause nehmen. Notfalls musst du dazu Deine Prinzipien durchbrechen und den Idioten kritisieren, weil er so stur ist und unbedingt auf seiner eigenen Meinung beharren will. So geht´s ja wohl nicht.

Jeder Mensch ist für seine Gedanken, Gefühle und Handlungen selbst verantwortlich.

Dieser Satz ist einfach, klingt verständlich, und ruft kaum Widerspruch hervor. Er kann von einem geschickten Guru vielseitig angewendet werden.

Dieser Satz ist sehr gut geeignet, die Leute abzustellen, wenn sie vielleicht auf die Idee kommen, dass Deine Ratschläge nicht besonders viel taugen, oder ihr Unverständnis darüber aussern, dass es bei ihnen trotz heftigem Bemühen nie so toll funktioniert, wie Du immer behauptest. Wenn es als mal schwierig wird, kannst Du die Leute jederzeit dazu auffordern mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.

Wen stört es schon, dass Du dazu genaue Anweisungen geben musst, wie sie zu sitzen, zu atmen, zu entspannen, zu denken und zu fühlen haben. Von einem Guru werden derartige Widersprüche nicht nur toleriert, sondern sogar erwartet. Also los!

Nur die Gegenwart ist wichtig, nur die Personen und Themen im Hier und Jetzt.

Wer die Themen ausgesucht hat? Du natürlich. Deshalb ist es ja so wichtig, alle störenden Einflüsse von aussen auszuschalten, ob es sich dabei um hinterlistige Familienangehörige, unnötige Berufsprobleme oder sonstige Einflüsse handelt, mit denen die Teilnehmer Deiner Gruppen in ihrem Alltag unnötiger Weise konfrontiert werden. Nur keine Fluchtversuche. Die Gruppe ist die einzige Realität, die zählt.

Merke!

Versuche, mit allem was Du sagst und tust, die Leute zu irritieren.

Und fällt Dir einmal keine gescheite Formulierung ein, die geeignet ist, Verwirrung beim anderen zu stiften, macht das fast gar nichts. Als Guru brauchst Du nichts zu sagen. Geheimnisvolles Schweigen erfüllt den selben Zweck, ja ich denke, es ist sogar noch wirksamer für Dein Guru-Image als reden.

Stell Dir vor!

Die Leute fragen Dich etwas und Du gibst einfach keine Antwort. Nicht vergessen – immer freundlich dabei ansehen! Aber nichts sagen. Erst fangen die Leute an sich zu wundern. Warum sagt der Kerl nichts. Dann ärgern sie sich. Verflucht nochmal, der nimmt mich nicht ernst.

Aber keine Angst, das geht schnell vorüber. Schon bald erkennen sie, dass der Fehler bei ihnen liegen muss. Ja, so muss es sein. Sie haben Dein Schweigen noch nicht richtig verstanden. Es gibt eine geheime Botschaft, die hinter Deinem Schweigen steckt und wenn es ihnen gelingt, diese Botschaft zu enträtseln, werden sie unglaublich davon profitieren. Das ist es! Das muss es sein!

Also Schluss mit dem Ärger. Was kann denn der Guru dafür. Schliesslich ist jeder Mensch für seine Gefühle (siehst du, so funktioniert das) selbst verantwortlich. Was wollten sie Dich eigentlich fragen? Jetzt haben sie es doch tatsächlich vergessen. Pech. Naja, wird schon nicht so wichtig gewesen sein. Was soll´s …

Und das alles nur, weil die Leute auf bedeutungsvolles Schweigen so abfahren…

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